Geldspritzen kommen nicht bei Kunden an

In der Finanz- und Wirtschaftskrise mussten besonders die Banken auf staatliche Hilfen und Leihgeschäften untereinander zurückgreifen.

Die Europäische Zentralbank hat über 500 Milliarden Euro an die Banken zur Verfügung gestellt, damit diese zahlungsfähig bleiben. Dies geschah zu einem Zinssatz von einem Prozent – dies ist ein historischer Tiefststand. Verbraucher kritisieren nun die Banken, dass sie diese niedrigen Zinssätze nicht auf Kreditgeschäfte mit Privat- oder Geschäftskunden umlegen. Sie vergeben weiterhin Kredite zu hohen Zinssätzen. Nach statistischen Erkenntnissen bezahlen junge Menschen und Menschen mit geringen Einkommen mehr für einen Kredit, als Gutverdiener und ältere Kunden. Die Banken argumentieren dagegen, dass die Zahlungen der Europäischen Zentralbank nicht zur Refinanzierung ausreichen und Kredite, die sich Banken untereinander geben genauso hoch verzinst sind. Die Europäische Zentralbank will ihre Maßnahmen nun langsam auslaufen lassen. Für die Verbraucher gilt weiterhin, sich möglichst viele Angebote einzuholen, wenn es um den Antrag von Krediten geht.

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